LiteraTisch - Lyrik die (fast) vergessen wurde

Linkliste

  • Gesamtausgabe der verbrannten Bücher (110 Bände) (65 Klicks): Julius H. Schoeps
    Bibliothek Verbrannter Bücher. 110 Bände zur Subskription
    Eine Auswahl der von den Nationalsozialisten verfemten und verbotenen Literatur.
    Im Auftrag des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien
    2009.


    Gebunden
    Reihe: BIBLIOTHEK VERBRANNTER BÜCHER
    In Vorbereitung / In preparation!

    Die vom wissenschaftlichen Beirat ausgewählten Titel wurden den sogenannten Schwarzen Listen 1933 und 1935 entnommen. Als Kriterium galt dem Beirat die Anziehungskraft für Leser von heute sowie insbesondere, aus der Vielzahl der Werke, die zumeist z. Zt. nicht im Buchhandel lieferbaren zu berücksichtigen. Um die auf 120 Bände angelegte Bibliothek in diesem Umfang zu gewährleisten, enthält die Liste weitere Werke, denn noch konnten nicht für alle Titel die Urheberrechtsfragen geklärt und die Lizenzen gesichert werden.

  • Gertrud Kolmar „Das lyrische Werk“ (74 Klicks): Neuauflage sämtlicher Gedichte von Gertrud Kolmar in der kritisch kommentierten dreibändigen Ausgabe.

    Nach 1945 machten sich sowohl ihr Schwager Peter Wenzel, der die verstreuten Typoskripte ihrer Gedichtzyklen sammelte und um ihre Veröffentlichung kämpfte, als auch Hermann Kasack um ihr Werk verdient (»Welten«, 1947; »Das lyrische Werk«, 1955). Diese Ausgaben sind längst vergriffen und genügen heutigen textkritischen Ansprüchen nicht mehr. So ist eine zuverlässige Ausgabe ihrer Gedichte mehr als überfällig.
    In der vorliegenden kommentierten kritischen Ausgabe werden erstmals sämtliche Gedichtzyklen in der von Gertrud Kolmar jeweils selbst bestimmten Reihenfolge ohne veränderte oder zusätzliche Überschriften und sonstige, insbesondere Orthographie und Zeichensetzung betreffende, Eingriffe gedruckt.

    Quelle: Wallstein Verlag Göttingen

  • Volker Weidermann - Das Buch der verbrannten Bücher (49 Klicks): „Ein Buch über Bücher, Schicksale und ein Land, in dem zuerst Bücher verbrannt wurden und dann Menschen.“ ZDF

    Ein Buch wider das Vergessen. Volker Weidermann blickt auf den Tag, als in Deutschland die Bücher brannten. Die Verbrennung wurde angekündigt als „Aktion wider den undeutschen Geist“: Die akribische landesweite Vorbereitung gipfelte am 10. Mai 1933 in der Errichtung von Scheiterhaufen in vielen deutschen Städten, auf die dann Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute in einer gespenstischen Feierstunde die Bücher warfen, die nicht mit ihrer menschenverachtenden Ideologie vereinbar waren.

    Quelle: btb Bertelsmann Taschenbuch Verlag

  • Deutsche Literatur im Exil 1933 - 1945 (64 Klicks): Der Herausgeber (Michael Winkler) präsentiert in diesem verdienstvollen und zumal für den Unterricht überaus geeigneten Band ein breites Spektrum der deutschen Exilliteratur, das über das inzwischen schon konventionell gewordene weit hinausgeht. (...) Der Herausgeber hat Texte mit Dokumenten verbunden, wodurch ihm ein nicht nur literarisches und ein nicht einfach historisches Bild der Exilliteratur zu rekonstruieren gelingt.
    Das historisch-politische Buch
    Vor allem für die Nachgeborenen ist diese Sammlung ein erschütterndes Dokument der Situation der deutschen Schriftsteller im Exil. Da jede schriftstellerische Arbeit von der Situation, in der sie entstand, mitgeprägt ist, sind viele dieser Aufzeichnungen für eine adäquate Interpretation der Werke der Exilschriftsteller unerlässlich.
    Buchhändler heute

    Quelle: Reclam Verlag

  • Walter Hinck "Gesang der Verbannten" (46 Klicks): Walter Hinck, der große Germanist und Literaturkritiker, zieht mit diesem Buch eine Summe seiner Forschungen, die sich in der Biographie des Literaturwissenschaftlers von einer Initialzündung anlässlich Brechtscher Lyrik bis zu einer Abschiedsvorlesung über Heinrich Heine spannen, oder anders gesagt, in denen die Exilerfahrung von Dichtern und besonders ihre Verarbeitung in der Lyrik immer einen wichtigen thematischen Fokus bildete. Die Geschichte der deutschen Literatur ist unseliger Weise »reich« an aus politischen Gründen ins Exil getriebenen Autoren. Aber deren Erfahrungen sind nicht nur traumatisch – Vertreibung, Fremdheit, im schlimmsten Fall doch Verfolgung und Tod –, sie können auch befreiend und die schöpferische Kraft anregend wirken. Darin liegt ein historischer Trost, dass der gewalttätige Versuch, unliebsame Autoren zum Schweigen zu bringen, die Verbannten umso beredter machte.

    Quelle: Reclam Verlag

  • Deutsche Lyrik (69 Klicks): Auf dieser Website können Sie mehr als 400 deutsche Gedichte aus dem Fundus unseres Literaturerbes kostenlos hören. Dieser Querschnitt schlägt einen weiten Bogen von den Anfängen - mit Walther von der Vogelweide, Gryphius, Fleming, Klopstock, Claudius - zu den Klassikern - Goethe, Schiller, Hölderlin - und weiter durch das 19. Jahrhundert über Eichendorff, Brentano, Heine, Mörike, Lenau, Platen, Droste, Fontane, Storm, Liliencron, Busch bis hin zur frühen Moderne mit Nietzsche, Morgenstern, Ringelnatz, Rilke, Hofmannsthal, Trakl, George.

    2011, am zehnten Jahrestag meiner AudioAnthologie, habe ich mich entschlossen, sie um zwei Epochen zu erweitern. Mein neues Pensum umfasst 20 Dichter der jüngeren und jüngsten Vergangenheit. Die ersten gesprochenen Gedichte habe ich bereits eingestellt. Hunderte sollen noch folgen. So reicht mein Projekt bis an die Gegenwart heran und wird mich voraussichtlich etliche weitere Jahre fesseln.

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